Die Infoplattform für Familien
WILLKOMMEN.THEMEN.SONDERTHEMEN.SERVICE.ERFAHRUNGEN.COMMUNITY.FORUM.BLOG.LINKS.KONTAKT.Werbung auf fmf.
WILLKOMMEN.THEMEN.SONDERTHEMEN.SERVICE.ERFAHRUNGEN.COMMUNITY.FORUM.BLOG.LINKS.KONTAKT.Werbung auf fmf.
family meets friends
© family-meets-friends.com  Alle Rechte vorbehalten.       Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Impressum

Wann sprechen wir noch von Zappeln und wann von Hyperaktivität?

Und wann hat ein Kind ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Störung) bzw. ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) oder HKS (Hyperkinetische Störung)?

 

Früher als „lebhaft“ oder „Zappelphilipp“ abgetan, wird heute schnell eine „Krankheit“ diagnostiziert, wenn ein Kind „aus der Reihe tanzt“ und auffällig ist.

Doch nicht jedes lebhafte Kind sollte medikamentös behandelt werden, um es ruhig zu stellen.

Bevor ein Kind von einem Arzt starke Medikamente bekommt, sollten die Eltern, Erzieher und Lehrer genau hinschauen. Pro und Contra starker Medikamente sollte abgewogen werden!

 

In neueren Studien wurde zudem festgestellt, dass ein wenig Zappeln sogar zur Konzentration, zum Beispiel in der Schule, beiträgt. Der Körper wird bei einer ständigen Bewegung eher aufrecht gehalten. Somit kann sich die Lunge besser mit Sauerstoff füllen und das Gehirn wird ausreichend damit versorgt.

 

Heute zeigen etwas drei bis 10 Prozent der Kinder Auffälligkeiten, die als ADHS oder ähnliches bezeichnet werden. Jungen sind dabei häufiger betroffen als Mädchen. Manche Kinder zeigen die entsprechenden Symptome, wie Probleme mit der Aufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität nur in der Kindheit. Einige behalten diese Probleme bis in Erwachsenenhalter. Im Erwachsenenalter können weitere psychische Störungen, wie Depressionen, Angstzustände, Essstörungen und Phobien einher gehen.

Für die Stärke und Ausprägung gibt es viele Ursachen, die noch nicht vollkommen erforscht sind.

Die betroffenen Kinder und ihre Eltern stehen oft unter einem erheblichen Druck. Den Eltern wird oftmals falsche Erziehung vorgeworfen, die Kinder hängen in ihrer Entwicklung hinterher, da sie sich beim Lernen schwer tun. Man geht heute davon aus, dass in jedem Klassenzimmer circa ein betroffenes Kind sitzt.

Ursachen und Risiken dafür können sein:

Symptome sind u.a.:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Auffälligkeiten bei Kindern sollte auf jeden Fall der Kinderarzt angesprochen werden.

Welche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation getroffen werden können, sollte gemeinschaftlich von Eltern und Arzt entschieden werden.

Ein Arzt kann dazu zunächst den Schweregrad der Erkrankung festlegen.

 

Oftmals reicht es schon aus, dem Kind zunächst eine Möglichkeit zu bieten „überschüssige Kräfte“ abzureagieren. Die kann zum Beispiel durch lange Spaziergänge, Joggen, Boxtraining oder ähnliches erreicht werden. Bei Kleinkindern und Schulkindern kann auch eine Art des autogenes Trainings (Marburger Konzentrationstraining) hilfreich sein.

 

Reicht dies nicht aus, ist zusätzlich eine Psychotherapie oder Gabe von Medikamenten möglich.

Auf jedem Fall sollte die Therapie nicht nur das Kind, sondern auch die ganze Familie betreffen, um ein weiteres „Eskalieren“ zu vermeiden.

 

 

 

Linkempfehlungen:

 

 

Erfahrungsberichte:

- hier gibt es noch keine Erfahrungsberichte -

Schreib du doch einen! Meine Erfahrungen.

Sonderthema Zappelkind