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Sicherheit

Sicheres Zuhause

 

Damit das Zusammenleben mit kleinen Kindern ohne große Probleme und Gefahren funktioniert, sollten Eltern schon frühzeitig ihre Wohnung Kinder-sicher machen.

 

Zu einer sicheren Wohnung gehören:

 

Ein sicheres Kinderzimmer

 

Das Kinderzimmer sollte ausreichend Platz zum Schlafen, Spielen und Leben bieten. Es sollte kindgerecht eingerichtet sein, d.h. in lebendigen Farben, die die Phantasie des Kindes anregen. Bunte Motive auf den Wänden, Möbeln oder der Bettwäsche tragen zum Wohlbefinden des Kindes bei. Allerdings sollten nicht zu viele unterschiedliche Eindrücke das Kind mit Reizen überfluten!

Wichtig sind:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein sicherer Wohnbereich (Wohnzimmer, Küche)

 

Dort wo Kinder sich aufhalten, sollten folgende Dinge beachtet werden:

 

Im Bad

 

Um die Gefahren im Bad zu mindern, sollte dies beachtet werden:

 

 

Beim Kauf von Möbeln für Kinder auf das GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“ oder CE-Zeichen achten!

 

Ein sicherer Garten

 

 

Balkon

 

 

 

Pflanzen

 

Zierpflanzen verschönern zwar den Wohnraum, die Fensterbank, den Balkon, die Terrasse oder den Garten, für Kinder können sie aber zur Gefahr werden.

Schon Krabbelkinder erkunden gerne ihre Umwelt und schwingende Blätter haben es ihnen da schnell mal angetan. Schnell hat die kleine Hand ein Blatt zerquetscht und giftige Pflanzensäfte können dann schnell im Mund landen oder reagieren schon auf der Haut. Auch Erde (inkl. Dünger) ist vor Kinderhänden oft nicht sicher. Besonders Pflanzen mit leuchtenden Blüten oder Früchten (z. B. Ebereschen oder Korallenbäumchen) wirken verlockend auf Kinder.

Auf diese Pflanzen sollten Familien mit Kindern verzichten bzw. diese nur fern der Kinder aufstellen:

 

Eisenhut (hochgiftig)

Engelstrompete (hochgiftig)

Fingerhut (hochgiftig)

Stechapfel (hochgiftig)

Rizinus/Wunderbaum (hochgiftig)

Besenginster/Färberginster (giftig)

Christrose (giftig)

Efeu (giftig)

Eibe (giftig)

Kirschlorbeer (giftig)

Lebensbaum/Thuja (giftig)

Oleander (giftig)

Osterglocke/Narzisse (giftig)

Pfaffenhütchen (giftig)

Rhododendron (giftig)

Rittersporn (giftig)

Robinie/Scheinakazie (giftig)

Sadebaum/Sevenstrauch (giftig)

Wiesenbärenklau/Riesenbärenklau (giftig)

Alpenvielchen (giftige Knolle)

Dieffenbachie (giftig)

Ficus/Gummibaum (schwach giftig)

Korallenbäumchen (schwach giftig)

Weihnachtsstern (schwach giftig)

 

Nur schwach giftig sind diese Pflanzen:

Berberitze, Buchsbaum, Buschwindwöschen, Eberesche/Vogelbeere, Feuerdorn, Liguster, Geißblatt/Heckenkirsche, Ilex/Stechpalme, Klatschmohn, Maiglöckchen, Mahonie, Hahnenfuss/Butterblume, Schneeball, Schneebeere/Knallerbse, Zwergmispel

 

Ungiftig sind:

Bergpalme, Dattelpalme, Grünlilie, Mimose, Osterkaktus, Rosen, Usambaraveilchen, Wachsblume, Weihnachtskaktus, Zimmerlind

oder folgende Gartenpflanzen:

Flieder, Forsythie, Fuchsie, Geranie, Gänseblümchen, Haselnuss, Hibiskus, Küchenkräuter (Schnittlauch, Petersilie, Basilikum etc.), Lavendel, Rosen, Ostsorten, Sommerflieder und Stiefmütterchen

 

 

Auch wenn eine Pflanze an sich ungiftig ist kann der Pflanzensaft oder Pollen zu allergischen Reaktionen führen!

 

Internet:

Giftinformationszentrale - hier sind Pflanzen und Pilze mit Fotos abgebildet

 

 

Im Falle eines Vergiftungs-Unfalls sofort 112 anrufen!

 

 

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