Die Infoplattform für Familien
WILLKOMMEN.THEMEN.SONDERTHEMEN.SERVICE.ERFAHRUNGEN.COMMUNITY.FORUM.BLOG.LINKS.KONTAKT.Werbung auf fmf.
WILLKOMMEN.THEMEN.SONDERTHEMEN.SERVICE.ERFAHRUNGEN.COMMUNITY.FORUM.BLOG.LINKS.KONTAKT.Werbung auf fmf.
family meets friends
© family-meets-friends.com  Alle Rechte vorbehalten.       Nutzungsbedingungen | Datenschutz | Impressum
Gesundheit & Pflege

Dringliche Krankheitssituationen bei Kindern

 

Unsere Physiotherapeutin Jule empfiehlt: Osteopathie

 

Ich halte sehr viel von Osteopathie. Es ist eine Alternative zur konservativen Medizin. Das Ziel ist immer die Aktivierung zur Selbstheilung.

 

"Vor über 130 Jahren entdeckte der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still die Prinzipien der Osteopathie und begründete damit eine neue Medizin. Seit jener Zeit hat sich die Osteopathie kontinuierlich weiterentwickelt, in den USA, ebenso wie in Europa und anderen Teilen der Welt.

 

Der Ansatz der Osteopathie ist einfach: Leben zeigt sich in Form von Bewegung. Dort wo Bewegung verhindert wird, macht sich Krankheit breit. Die Osteopathie kennt alle kleinen und großen Bewegungen des menschlichen Körpers. Sie hilft Bewegungseinschränkungen aufzuspüren und zu lösen.

 

Unser Körper ist ständig in Bewegung. Jede einzelne Struktur an ihm bewegt sich und führt dabei ihre ganz eigene Funktion aus. Die Osteopathie nutzt diesen Zusammenhang. Anhand der jeweiligen Bewegung erkennt ein Osteopath, ob eine Struktur auch richtig funktioniert.

 

Dabei betrachtet die Osteopathie den menschlichen Körper immer als untrennbare Einheit. Erst das Zusammenspiel der einzelnen Strukturen ermöglichen dem Organismus als Ganzes zu funktionieren.

 

Heilen kann ein Osteopath nicht - genauso wenig wie ein Schulmediziner. Das vermögen nur die körpereigenen Selbstheilungskräfte des Patienten. Ihnen bestmöglich zu helfen ist die eigentliche Aufgabe der Osteopathie.

 

Benötigt ein Schulmediziner hierfür Apparate und Medikamente, so benutzt ein Osteopath vorwiegend seine Hände. Als feinfühlige und jahrelang geschulte Instrumente kann er mit ihnen Funktionsstörungen erkennen und osteopathisch behandeln.

 

Aufgrund ihres eigenen Ansatzes kann die Osteopathie bei zahlreichen Beschwerden oft wirksam helfen. Dennoch ist sie kein Allheilmittel, sondern eine die Schulmedizin ergänzende Form der Medizin.

 

Anwendungen:

 

In der Praxis hat sich die Osteopathie bei einer Vielzahl von Beschwerden und Krankheiten bewährt, wo nicht allein, zumindest begleitend. Hierzu zählen:

 

 

 

 

 

 

Behandlung:

 

Nach ausführlicher Anamnese erfolgen Diagnose und Therapie ausschließlich mit den Händen. Der Osteopath kann bei der Untersuchung das menschliche Gewebe Schicht für Schicht ertasten. So spürt er Bewegungseinschränkungen und Spannungen auf, die er mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandelt.

 

Eine osteopathische Behandlung dauert durchschnittlich 50 Minuten. Der Körper kann etwa zwei bis drei Wochen lang auf eine osteopathische Behandlung reagieren, so dass eine erneute Behandlung meist erst nach dieser Zeit sinnvoll ist.

 

Jede neue Therapiesitzung wird individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt. Nach viermaliger osteopathischer Behandlung sollte eine deutliche Besserung der Beschwerden erzielt worden sein.

 

Kosten:

 

Die Osteopathie ist im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen nicht enthalten. Die privaten Krankenversicherungen übernehmen die Behandlungskosten teilweise. In jedem Fall ist anzuraten, vor Beginn einer osteopathischen Behandlung Kontakt zur jeweiligen Krankenkasse aufzunehmen und die Frage der Kostenübernahme zu klären. Ärzte und Heilpraktiker rechnen die osteopathischen Leistung nach den eigenen berufsständischen Gebührenordnungen ab.

Für eine Behandlung mit ausführlicher Anamnese, Untersuchung und Behandlung mit unterschiedlichen osteopathischen Techniken liegen die Kosten zwischen 60 und 100 Euro. "

 

Quelle: www.osteopathie.de (Verband der Osteopathen Deutschland e.V. ),

Stand: 02/09

Siehe auch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Osteopathie_(Diagnose-_und_Behandlungskonzept)

 

 

Kinder-Osteopathie

 

"Für das Neugeborene stellt die Geburt eine extreme Belastung darf. Der Körper des Kindes wird dabei hohen physikalischen Kräften ausgesetzt. ... Immerhin drückt die Gebärmutter den Schädel des Kindes um bis zu zwei Zentimeter im Durchmesser kegelförmig zusammen. Der Widerstand des Damms bei der Drehung in der Beckenhöhle lässt einzelne Schädelknochen übereinander schieben. So können an den Stellen, wo die Hirnhaut locker sitzt, begrenzte Blutergüsse entstehen. Die Geburt des Kopfes durch den engen Beckenausgang kann die Knochen der Schädenbasis und mit ihnen die dazwischen liegenden zahlreichen Durchgänge für Blut- und Nervenbahnen zusammenstauchen. Kehren die Knochen der Schädelbasis danach nicht in ihre ursprüngliche Lage zurück, bleiben oft auch die Blut- und Nervenbahnen in ihrer Funktion beeinträchtigt. Die nach dem Kopf austretenden Schultern können zu extremen Drehungen oder Neigungen des Halses führen, mit Auswirkungen auf Halswirbel, Muskeln und Faszien. ... Bei den sogenannten Schrei- und Spuckkindern lassen sich diese - wie oben erwähnte - Asymmetrien des Schädels oder des oberen Halswirbelbereichs entdecken oder es können beidseitige Kompressionen der Schädelknochen bzw. der oberen Kopfgelenke festgestellt werden. ...

Der Schädel von Kleinkindern läßt sich osteopathisch sehr gut behandeln, da die Knochen noch sehr weich sind und teilweise noch aufeinander zuwachsen müssen. Bei Schrei- und Spuckkindern wird der Osteopath die genannten Asymmetrien und Kompressionen behandeln. Da diese Auswirkungen auf das Nervensystem, Dura mater, Becken und Magen-Darm-Trakt haben, wird der Osteopath auch diese Bereiche untersuchen und gegebenenfalls therapieren."

Text: Dahlia Abramovic, Therapeutisches Zentrum Helmstadt

Quelle: http://www.therapeuten.de/therapien/kinder_osteopathie.htm, Stand: 02/09

 

Hinweis: Unter der o.g. Quelle bzw. mit dem Stichwort "Kinderosteopathie" unter Google finden Sie auch Therapeuten in Ihrer Nähe.

 

 

 

 

Erfahrungsberichte:

Jule berichtet: Ich war mit meinem Sohn Lukas auch schon einige Male beim Osteopathen, u.a. wegen seiner Koliken und einer Erkältung. Die Koliken hat er nun nicht mehr und mit der Erkältung war es wirklich phenomenal - einen Tag nach der Behandlung hat er kaum noch gehustet und die Lunge war frei. :-)

Ich selbst wurde mit einer aufsteigenden Harnwegserkrankung osteopathisch behandelt - nach der Behandlung waren die Schmerzen im Nierenbereich weg.

 

Schreib du doch auch einen! Meine Erfahrungen.