



Freiheitsberaubung?
...so fühlen viele Männer, wenn sie an die Kinderplanung denken.
Und die Umgebung macht es einem dann auch nicht besonders leicht, wenn die Planung in die Umsetzung geht.
Da kommen Fragen und Sprüche auf einen zu, wie:
Na, bist du schon bereit dazu?
Jetzt wird es ernst!
Genieß die letzten ruhigen Tage!
Hast du keine Angst?
Tja, da kann einem schon ganz flau im Magen werden.
Ist das Leben dann zu Ende?
Eindeutig NEIN!
Erstens - haben es schon sehr viele Männer vor dir überstanden.
Zweitens - ist das Ende eines Lebensabschnitts nur der Anfang eines neuen spannenden Abenteuers.
Drittens - lass es einfach auf die zukommen und mach dich nicht vorher verrückt.
Deine Träume und Wünsche müssen ja nicht aufgegeben werden....vielleicht nur etwas aufgeschoben, denn mit dem Rücksack durch den Himalaya zu wandern ist mit Baby evtl. etwas zu mühsam.
Aber ist die Aussicht mal wieder auch etwas Kind sein zu dürfen, z. B. wenn du mit deinem Junior tolle Konstruktionen aus Lego-Steinen baust, die Sendung mit der Maus schaust, auf Bäume kletterst oder Angeln gehst, nicht toll?
Klar kommt auch eine große Verantwortung auf dich zu, aber mit jeder Aufgabe wächst man...und so schnell geht es ja auch nicht. Über circa 18 Jahre kannst du dich nach und nach an tollen Herausforderungen messen.
Erster Schritt...erster Deal: eine tolle Schwangerschaftsmassage bringt dir evtl. „Freigang“ für einen Männerabend ein.
Weitere Deals können Aufräumen, Einkaufen und Kuschelabende sein. Sicher kommt dir deine Partnerin gerne mal entgegen und lässt dir Freiräume, wenn du ihr auch Freiräume für sich schaffst. Schließlich gilt gleiches Recht für alle!
Denn gerade die ersten Monate wird die Kindsmutter voll in Beschlag genommen, insbesondere wenn sie stillt, da ist sie auch für jede Auszeit dankbar.
Und sobald das Kind etwas größer ist, solltet ihr euch nicht nur einzeln Auszeiten nehmen sondern auch gemeinsame Stunden ohne Kind(er) regelmäßig gönnen. So wird die evtl. Frustration beider Partner vermieden.
Schafft nicht nur Rituale fürs Kind, sondern auch für euch.
Evtl. so: Donnerstags darf er (immer) mit den Kumpels zum After Work, Freitags darf sie (immer) mit den Mädels weggehen und Dienstags geht ihr gemeinsam aus, z. B. Essen oder ins Kino, und ein Babysitter passt auf den Nachwuchs auf. Diese Termine stehen fest im Familien-Kalender, so dass sie nicht in Vergessenheit geraten.
Entdecke das Gefühl eine Familie zu sein!
Sprich mit deinem Kind, auch wenn es noch im Bauch deiner Frau ist und es in den ersten Monaten, wenn der Bauch noch nicht gewölbt ist, etwas absurd erscheint.
Genieße es euer Nest zu bauen. - Heimwerken ist doch toll und Baumärkte ein Abenteuer-Spielplatz.
Um die Welt für dein Kind zu erhalten, gewöhnst du dich auch schnell an Mülltrennung.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Welches Auto könnt ihr noch empfehlen?
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