




Der schwere Weg zum NEIN
Wenn der kleine Spatz mit großen runden Kulleraugen hoch schaut, dann werden viele Eltern schwach. Und diese Situation kommt bald immer wieder, denn das Kind hat die Eltern durchschaut. Das Kind weiß, wie es an sein Ziel kommt. Doch ist das richtig so?
Sollten nicht die Eltern den Ton angegeben?
Kinder reagieren bei diesem Versuch allerdings schnell trotzig, gerade wenn vorher das Betteln immer zum Ziel führte.
Jetzt müssen Eltern hart bleiben!
Doch wie schafft man das?
Kinder brauchen Grenzen.
Denn lernen Kinder Grenzen und Regeln frühzeitig einzuhalten, dann fällt ihnen dies ihr Leben lang leicht.
Kinder denen keine Grenzen gesetzt werden, können im späteren Leben immer wieder in Konflikt-Situationen gelangen, denn sie haben nicht gelernt, auf die Bedürfnisse anderer Menschen Rücksicht zu nehmen.
Und keine Angst, „dein“ Kind liebt dich trotzdem oder gerade deswegen.
Doch die Art und Weise, wie Verbote oder Kritik ausgesprochen werden, ist sehr wichtig. Denn nur mit ruhigen Worten kommt man zum Ziel.
Lautes Schreien oder sogar Ohrfeigen oder Schläge erreichen das ganze Gegenteil.
Solche Regeln können sein:
Konsequenzen
Beginnen Eltern mit „Wenn du das jetzt machst, dann....“ sollten sie sich selber auch daran erinnern und konsequent ihr „dann“ umsetzen.
Nach maximal 3 mal „Nein“, sollte eine Konsequenz folgen, damit ein Kind diese mit einer vorangegangen Aktion in Verbindung bringen und daraus lernen kann.
Dies kann zum Beispiel lauten „Wenn du jetzt nicht aufhörst die Katze zu ärgern, dann spielt Mama heute nicht mehr mit dir.“ Punkt. Umsetzen.
Erst wenn ein Kind sich der Konsequenzen seines Handelns bewusst wird - und dies braucht gewiss Zeit und sehr viel Geduld seitens der Eltern - kann es richtig reagieren.
Achtung: Das erwünschte NEIN
Nicht jedes NEIN gilt dem Kind. Auch das Kind darf dieses Wort benutzen, um anderen Grenzen aufzuzeigen. Deshalb ist es wichtig, dem Kind auch frühzeitig zu erlauben etwas nicht zu mögen oder Handlungen anderer durch ein „Nein“ zu unterbinden. So lernt das Kind zum Beispiel sich vor „Übergriffen“ anderer zu schützen, z. B. auf dem Spielplatz, wenn ein Fremder es anspricht.
Literaturempfehlung:
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