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Ernährung

An Mamas Brust

 

 

In den ersten Tagen nach der Geburt sind viele Mütter etwas ungeduldig. Dabei ist es ganz normal, dass die Milch erst einige Tage nach der Geburt einschießt.

Erleichterung kann in diesen Tagen das Wärmen der Brust vor dem Stillen verschaffen. So kann die junge Mutter einige Minuten vor dem Stillen eine Rotlichtlampe auf die Brust richten, eine warme Dusche nehmen oder einen feuchtwarmen Wickel auf die Brust legen. Dies regt den Milchfluss an. Während oder nach dem Wärmen die Brust in Richtung Brustwarze streichen, so lösen sich Verhärtungen. Anschließend kann das Baby angelegt werden. Nachdem die Brust enleert ist, sollte die Brüste eine Weile gekühlt werden, z. B. mit kühlen Quarkwickeln oder in Stoff gehüllten Kühlpads.

 

 

Muttermilch abpumpen und lagern:

Und was ist wenn Mama einen wichtigen Termin hat? Dafür gibt es Milchpumpen. Diese kann man kaufen oder in der Apotheke ausleihen. So kann die Milch abgepumpt und gelagert werden und der Zwerg muss nicht auf seine gewohnte Nahrung verzichten, wenn Mama mal nicht kann. Zur Lagerung eignen sich besonders gut spezielle Muttermilch-Tüten, die es im Fachhandel für Baby-Produkte gibt.

 

Milch die dabei übrig bleibt, kann als Universalmittel bei der Babypflege eingesetzt werden. Es wäre schade, die Milch einfach bei Nichtgebrauch wegzuschütten. Die vielen wertvollen Inhaltsstoffe  können zum Beispiel bei einem wunden Po oder trockener Haut zur Hautpflege - entweder direkt auf der Haut verteilt oder ins Badewasser gegeben -verwendet werden. Eine verstopfte Nase beruhigt sich, wenn etwas Muttermilch hineingeträufelt wird.

 

Probleme mit Hohlwarzen oder Flachwarzen

Eigentlich kann mit allen Brustwarzen ohne große Schwierigkeiten gestillt werden. Bei dem einen oder anderen Probleme kann man auf kleine Tricks und Tipps zurückgreifen. So kann man unförmige Brustwarzen, wie Hohlwarzen und Flachwarzen, bereits in den letzten Schwangerschaftswochen (ab der 35. SSW) in die richtige Form massieren. Spezielle Brustwarzenformen können stundenweise im BH getragen werden.

Wenn das Stillen dann später trotzdem schwierig ist, können Brusthütchen zum Stillen  über die Brustwarze gelegt werden - dadurch wird dem Baby das Ansaugen der Brustwarze erleichtert.

 

 

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